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Die mobile Kasse für den Schlüsseldienst.

Fassung für Deutschland in Vorbereitung – Warteliste offen

Du kassierst nicht an einem Tresen, sondern im Treppenhaus, vor der Wohnungstür oder am Straßenrand neben dem Auto. Genau dafür ist Vono gebaut: Dein Smartphone ist die Kasse, das Kartenterminal und der Bondrucker in einem. Aufsperren, Betrag eintippen, Karte an das Handy halten, Kassenbon per QR-Code übergeben, weiter zum nächsten Einsatz.

Jeder Beleg trägt alle Pflichtangaben, egal um welche Uhrzeit. In der Fassung für Deutschland sichert eine Cloud-TSE jeden Vorgang ab. Nachbestellte Schlüssel oder ein neuer Zylinder kommen vor Ort auf denselben Beleg. Und weil ein Notdienst nicht immer perfekten Empfang hat, geht der Barverkauf auch ohne Internet weiter. Vono ist in Österreich im Einsatz, die Fassung für Deutschland ist in Vorbereitung.

Derzeit in Österreich im Einsatz · Fassung für Deutschland in Vorbereitung

Bar, Karte oder beides. Du entscheidest.

Vono zwingt dich nicht zur Kartenzahlung. Viele kleine Betriebe kassieren bewusst nur bar, und das funktioniert mit Vono genauso vollständig wie mit Karte.

Barzahlung: immer möglich

Du kannst ausschließlich bar kassieren, ganz ohne Kartenzahlung. Kassenbon, Tagesabschluss und Kassenbuch funktionieren genauso, und bar kassierst du sogar ohne Internet.

Kartenzahlung: optional

Nur wenn du willst: Dann nimmst du Karten per Tap-to-Pay direkt am Handy an, ohne Terminal. Du kannst sie jederzeit später aktivieren oder ganz weglassen.

Aus dem Alltag

Typische Situationen an der Kasse.

01

Türöffnung um drei Uhr nachts

Ein Anruf aus Köln-Ehrenfeld, ausgesperrt, Tür geöffnet. Der Kunde will zahlen und braucht einen Beleg, für sich oder für die Hausratversicherung. Du tippst „Türöffnung Nacht“ aus deiner Schnellwahl an, er zahlt mit Karte an deinem Handy und scannt den QR-Code für den Bon. Kein Quittungsblock, keine Handschrift, kein „Ich schick die Rechnung nach“.

02

Zylinder getauscht, Material dazu

Nach der Öffnung tauschst du gleich den Schließzylinder. Anfahrt, Arbeitszeit und Material kommen auf einen Beleg: Für den Zylinder legst du den Preis als freien Betrag mit Beschreibung an, die Arbeit kommt aus der Schnellwahl. Der Kunde sieht auf dem Bon genau, wofür er bezahlt hat, und du hast keine Diskussion über versteckte Posten.

03

Kunde hat nur Karte, du kein Terminal

Nachts hat kaum jemand 180 € in bar. Mit Tap-to-Pay hält der Kunde seine Girocard oder Kreditkarte an dein Smartphone, die Zahlung wird bestätigt, der Beleg entsteht danach. Du brauchst kein Terminal, das du mieten, laden und im Auto herumtragen musst.

04

Kein Empfang im Keller

Im Keller eines Altbaus ist das Netz oft weg. Barverkäufe kassierst du trotzdem: In der Fassung für Deutschland speichert Vono den Vorgang, protokolliert den Ausfall der Verbindung zur Cloud-TSE und kennzeichnet den Beleg so, wie es die KassenSichV verlangt. Nur Kartenzahlung und Storno brauchen eine Verbindung.

Was für dich zählt

Diese Funktionen machen bei dir den Unterschied.

Kartenzahlung ohne Terminal

Tap-to-Pay am Smartphone: Girocard, Kreditkarte, Handy oder Uhr des Kunden an dein Gerät. Keine Terminalmiete, kein zweites Gerät, das im Einsatz leer ist.

Barverkauf ohne Internet

Kein Netz im Keller oder auf dem Land? Barverkäufe gehen weiter. Die Fassung für Deutschland dokumentiert den Ausfall der Cloud-TSE mit Beginn und Ende und kennzeichnet die betroffenen Belege automatisch.

Freier Betrag mit Beschreibung

Jeder Einsatz ist anders. Neben deinen Standardleistungen tippst du beliebige Beträge mit Beschreibung ein – Zylinder, Nachschlüssel, Notdienstzuschlag, Anfahrt.

Kassenbon an der Haustür

QR-Code am Display, WhatsApp oder E-Mail – der Kunde hat den Beleg mit allen Pflichtangaben in Sekunden auf dem Handy, auch für die Versicherung.

Kassenbuch unterwegs

Bargeld, das du im Auto hast, Entnahmen für Material, Einlagen am Morgen: alles im Kassenbuch der App, mit Soll-Ist-Vergleich beim Tagesabschluss.

Steuerberatung sieht alles

Lesender Zugang zur Vono-Verwaltung (Web) mit Belegen, Kassenbuch und DATEV-Export. Keine Belegsammlung im Handschuhfach. Der DSFinV-K-Export für die Kassen-Nachschau gehört zur Fassung für Deutschland.

Online-Terminbuchung inklusive

Deine Kund:innen buchen ihren Termin selbst auf deiner eigenen Buchungsseite bei Vono — rund um die Uhr, ohne Konto, mit Bestätigung und Erinnerung per E-Mail. Öffnungszeiten, Pausen, Urlaub und Feiertage sind eingerechnet.

Ausgaben-Belege unterwegs erfassen

Tankrechnung, Ersatzteil, Material: abfotografieren in der Vono-App oder die Lieferantenmail an deine Vono-Adresse weiterleiten. Der Steuerberater holt sich die Belege monatsweise selbst.

Auch in deiner Kasse

Was sonst noch dabei ist.

  • Online-Terminbuchung — eigener Kalender je Kasse mit eigener Adresse, ohne Aufpreis.
  • Gutscheine — verkaufen, per QR-Code einlösen, das Restguthaben bleibt erhalten.
  • Ausgaben-Belege — fotografieren oder per Mail weiterleiten, die Steuerberatung holt sie sich selbst.
  • Bluetooth-Bondrucker — Epson TM-P20II, Android und iOS, auf Wunsch druckt jeder Kassenbon automatisch.
  • Eigenes Logo — auf Beleg-PDF und Beleg-Seite.
  • Beleg parken — offen lassen und später weiterführen.
  • Pfand — am Artikel hinterlegt, bei der Ausgabe mitgebucht, bei der Rücknahme ausgezahlt.
  • Lagerbestand — zählt bei jedem Verkauf mit, Mail beim Meldebestand.
  • Offline kassieren — Barverkauf bis zu 48 Stunden ohne Internet; ein Ausfall der TSE wird in der Fassung für Deutschland protokolliert, wie es die KassenSichV verlangt.
  • 16 Sprachen — jede Person im Team stellt die App auf ihre eigene um.
Gesetzliche Lage

Kasse und TSE als Schlüssel- und Notdienst

In Deutschland musst du keine elektronische Kasse führen. Eine offene Ladenkasse mit täglichem Kassenbericht ist erlaubt, auch für einen Notdienst mit Einsätzen zwischen 100 und 300 €. Sobald du aber elektronisch kassierst, mit App, Tablet oder Registrierkasse, muss die Kasse nach § 146a AO mit einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) laufen. In der Fassung für Deutschland sichert Vono jeden Vorgang über eine Cloud-TSE ab, auch nachts im Treppenhaus. Mehr dazu im Ratgeber zur TSE-Pflicht.

Mit elektronischer Kasse gilt die Belegausgabepflicht nach § 146a Abs. 2 AO: Zu jedem Einsatz erstellst du einen Beleg und bietest ihn an, auch um drei Uhr nachts. Der Beleg darf elektronisch sein, per QR-Code oder PDF, wenn der Kunde einverstanden ist. Pflicht sind die Angaben nach § 6 KassenSichV: Name und Anschrift, Datum, Beginn und Ende des Vorgangs, Leistung, Entgelt und Steuer je Satz, Transaktionsnummer, Seriennummer der TSE, Signaturzähler und Prüfwert. Die letzten drei dürfen im QR-Code stehen.

Jede elektronische Kasse meldest du seit 2025 über Mein ELSTER beim Finanzamt, innerhalb eines Monats nach Anschaffung, je Betriebsstätte und immer mit allen Kassen. Hast du zwei Fahrzeuge mit je einer Kasse, meldest du beide. Wird eine Kasse abgeschafft, meldest du auch das. Der Ratgeber zur Kassenmeldung zeigt den Weg.

Die Kassen-Nachschau nach § 146b AO kommt unangekündigt, und sie kann auch einen mobilen Betrieb treffen. Der Prüfer verlangt den DSFinV-K-Export und den TSE-Export sowie die Verfahrensdokumentation. Alle Kassendaten sind zehn Jahre aufzubewahren. Eine Kasse ohne TSE oder mit falsch genutzter TSE kann ein Bußgeld nach § 379 AO bis 25.000 € kosten, und das Finanzamt darf die Umsätze schätzen.

Zwei Dinge sind in deiner Branche besonders: Versicherungen und Hausverwaltungen verlangen oft eine Rechnung mit Empfängeradresse; bis 250 € brutto genügt der Kassenbon als Kleinbetragsrechnung nach § 33 UStDV, darüber erstellst du die Rechnung mit deinem Rechnungsprogramm. Und: Liegst du als Kleinunternehmer nach § 19 UStG unter 25.000 € Umsatz im Vorjahr, weist du keine Umsatzsteuer aus, der Beleg trägt dann den Hinweis auf § 19. Beides klärst du mit deiner Steuerberatung.

Das ist eine allgemeine Orientierung zum deutschen Recht und keine Steuerberatung. Ob du elektronisch kassierst, welche TSE du brauchst und was auf deinen Kassenbon gehört, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung oder direkt beim Finanzamt. Vono ist derzeit in Österreich im Einsatz; die Fassung für Deutschland ist in Vorbereitung.
FAQ

Fragen aus deiner Branche.

Brauche ich als Schlüsseldienst eine elektronische Kasse?
Nein, eine Pflicht gibt es in Deutschland nicht, auch nicht ab einem bestimmten Umsatz. Du darfst mit einer offenen Ladenkasse und täglichem Kassenbericht arbeiten. Kassierst du elektronisch, braucht die Kasse eine zertifizierte TSE, du musst zu jedem Einsatz einen Beleg anbieten und die Kasse über Mein ELSTER melden. Für einen Notdienst mit Kartenzahlung an der Haustür ist die App-Kasse meist der einfachere Weg. Was zu deinem Betrieb passt, klärst du mit deiner Steuerberatung.
Funktioniert Vono auch ohne Internet?
Für Barverkäufe ja. In der Fassung für Deutschland speichert Vono den Vorgang, dokumentiert den Ausfall der Verbindung zur Cloud-TSE mit Beginn und Ende und kennzeichnet die Belege, so wie es die KassenSichV für den Ausfall der TSE vorschreibt. Kartenzahlungen und Stornos brauchen eine Verbindung. Sobald du wieder Empfang hast, läuft alles normal weiter.
Kann der Kunde direkt an der Tür mit Karte zahlen?
Ja, mit Tap-to-Pay. Der Kunde hält seine Girocard, Kreditkarte, sein Handy oder seine Smartwatch an dein Smartphone, so wie an ein Terminal. Du brauchst nur ein Smartphone mit NFC und ein kostenloses Konto bei unserem Zahlungsdienstleister, das du bei der Einrichtung anlegst. Der Beleg wird erst nach bestätigter Zahlung erstellt.
Wie erfasse ich Beträge, die nicht in meiner Preisliste stehen?
Über den freien Betrag: Du tippst die Summe ein, gibst eine kurze Beschreibung an und wählst den Steuersatz. Das geht für jede Position, zum Beispiel ein Sonderschloss oder einen Nachtzuschlag. Deine Standardleistungen legst du trotzdem als Kacheln an, das ist schneller.
Bekommt der Kunde einen Beleg, den die Versicherung akzeptiert?
Der Beleg enthält alle Pflichtangaben, die Beschreibung der Leistung, Datum, Uhrzeit, Betrag, Steuersatz und in der Fassung für Deutschland die TSE-Daten. Er kommt als PDF per E-Mail, per WhatsApp oder als Link über den QR-Code. Kundendaten wie Name oder Adresse stehen nicht darauf: Vono erstellt Kassenbons, keine Rechnungen mit Empfängeradresse. Braucht die Versicherung oder eine Hausverwaltung eine solche Rechnung, erstellst du sie mit deinem Rechnungsprogramm.
Ich habe zwei Fahrzeuge unterwegs – reicht eine Kasse?
Pro Kasse kassiert immer genau ein Gerät. Wenn zwei Kolleg:innen gleichzeitig im Einsatz sind, brauchst du zwei Kassen, jede mit eigener TSE-Anbindung und eigener Auswertung. Beide laufen unter einem Konto in der Vono-Verwaltung (Web), und beide meldest du beim Finanzamt.
Wann kann ich Vono in Deutschland nutzen?
Vono ist in Österreich im Einsatz. Die Fassung für Deutschland mit Cloud-TSE, Belegen nach KassenSichV und DSFinV-K-Export ist in Vorbereitung. Trag dich auf die Warteliste ein, dann erfährst du als Erste:r, wenn es losgeht.
Können meine Kund:innen online einen Termin buchen?
Ja, das gehört dazu. Jede Kasse hat einen eigenen Buchungskalender mit eigener Seite bei Vono. Du legst Öffnungszeiten, Termindauer und Pausen fest, deine Kund:innen wählen Tag und Uhrzeit und bekommen Bestätigung und Erinnerung per E-Mail. Telefonische Termine und Sperrzeiten trägst du selbst ein.
Was mache ich mit meinen Eingangsrechnungen?
Fotografieren oder weiterleiten. Der Dokumentenscanner der Vono-App macht aus der Rechnung ein sauberes PDF, und jeder Betrieb hat eine eigene E-Mail-Adresse bei Vono, an die du Lieferantenrechnungen weiterleitest. Die Ablage liegt bei deinen Kassendaten, dein Steuerberater lädt sie sich einzeln oder als ganzen Monat herunter.
Warteliste

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