Das Kassensystem für deine Berghütte.
Fassung für Deutschland in Vorbereitung – Warteliste offen
Auf der Hütte gibt es Solarstrom, wenn die Sonne mitspielt, und Netz, wenn der Wind richtig steht. Ein Kassensystem mit Steckdose und Kartenterminal ist dort fehl am Platz. Vono läuft auf deinem Smartphone: Brotzeit, Getränke und Kuchen als Kacheln, Bargeld oder Karte am Handy, Kassenbon per QR-Code. Eine Powerbank reicht für den Tag, und der Steuerberater im Tal sieht die Umsätze in der Vono-Verwaltung (Web).
Vono ist in Österreich im Einsatz, die Fassung für Deutschland ist in Vorbereitung. Sie sichert jeden Vorgang über eine Cloud-TSE ab, erstellt den Kassenbon mit allen Pflichtangaben und kassiert bei Netzausfall bar weiter, mit Ausfallhinweis auf dem Bon und Ausfallprotokoll im Hintergrund. Wenn du dabei sein willst, trag dich auf die Warteliste ein.
Derzeit in Österreich im Einsatz · Fassung für Deutschland in Vorbereitung
Bar, Karte oder beides. Du entscheidest.
Vono zwingt dich nicht zur Kartenzahlung. Viele kleine Betriebe kassieren bewusst nur bar, und das funktioniert mit Vono genauso vollständig wie mit Karte.
Barzahlung: immer möglich
Du kannst ausschließlich bar kassieren, ganz ohne Kartenzahlung. Kassenbon, Tagesabschluss und Kassenbuch funktionieren genauso, und bar kassierst du sogar ohne Internet.
Kartenzahlung: optional
Nur wenn du willst: Dann nimmst du Karten per Tap-to-Pay direkt am Handy an, ohne Terminal. Du kannst sie jederzeit später aktivieren oder ganz weglassen.
Typische Situationen an der Kasse.
Mittagsansturm bei Sonne
Wanderer kommen in Wellen. Brotzeitteller, Kaiserschmarrn, Apfelschorle, Weißbier: große Kacheln, antippen, bezahlen, QR-Code zeigen, nächster Gast. Wer mit Karte zahlt, hält sie an dein Handy, sobald Netz da ist. Kein Terminal, das auf der Terrasse zwischen Tellern herumgereicht wird.
Netz nur am Fenster
Empfang gibt es nur an einer Stelle der Hütte. Barverkäufe kassierst du trotzdem überall: In der Fassung für Deutschland kassiert die App bei fehlender Verbindung weiter, kennzeichnet die Bons mit dem Hinweis auf den TSE-Ausfall und führt das Ausfallprotokoll, so wie es die KassenSichV verlangt. Sobald das Handy wieder Netz hat, läuft alles normal weiter.
Essen 19 %, Übernachtung 7 %
Speisen und Getränke auf der Terrasse laufen mit 19 % Umsatzsteuer, die Übernachtung im Matratzenlager mit 7 %. Du legst jeden Artikel mit seinem Satz an, Vono rechnet je Position und weist die Sätze auf dem Bon getrennt aus. In den Exporten sind sie sauber getrennt. Welche Sätze bei dir gelten, klärst du mit deiner Steuerberatung.
Übernachtung im Lager
Wanderer zahlen das Lager meist bar, oft spät am Abend. Du kassierst die Übernachtung als Kachel oder als freien Betrag mit Beschreibung, den Mitgliedspreis für den Alpenverein als eigenen Artikel. Der Bon geht per QR-Code oder E-Mail raus, sobald wieder Netz da ist.
Diese Funktionen machen bei dir den Unterschied.
Barverkauf bei Netzausfall
Die App kassiert weiter, markiert die Bons mit dem Ausfallhinweis und führt das Ausfallprotokoll. Karte und Storno brauchen eine Verbindung.
Keine Steckdose nötig
Dein Smartphone ist Kasse, Kartenterminal und Bonausgabe in einem. Eine Powerbank für den Tag, sonst nichts.
Karte ohne Terminal
Tap-to-Pay am Smartphone, wenn Netz da ist. Keine Terminalmiete, kein Gerät, das Feuchtigkeit und Kälte abbekommt.
7 % und 19 % gemischt
Speisen, Getränke und Übernachtung mit ihrem jeweiligen Steuersatz auf einem Bon, in den Exporten getrennt.
Zugänge für Hüttenwirt und Team
Eigene Logins für Saisonkräfte, Storno nur für eigene Bons vom selben Tag, die Auswertung bleibt bei dir.
Für den Saisonbetrieb gedacht
Ob die Kasse außerhalb der Saison weiterläuft oder pausiert, entscheidest du. Das Bonarchiv bleibt in jedem Fall gesichert.
Gutscheine verkaufen und einlösen
Wertgutschein in Sekunden erstellt, bar oder mit Karte kassiert, als PDF mit QR-Code und deinem Logo übergeben. Beim Einlösen scannst du den Code, das Restguthaben bleibt auf dem Gutschein.
Pfand mitgebucht
Mehrwegbecher, Flaschen oder Kisten: Das Pfand hinterlegst du am Artikel, bei der Ausgabe bucht Vono es automatisch mit, bei der Rückgabe zahlst du es aus. Auf dem Bon und in der Kasse steht es getrennt vom Umsatz.
Was sonst noch dabei ist.
- Online-Terminbuchung — eigener Kalender je Kasse mit eigener Adresse, ohne Aufpreis.
- Gutscheine — verkaufen, per QR-Code einlösen, das Restguthaben bleibt erhalten.
- Ausgaben-Belege — fotografieren oder per Mail weiterleiten, die Steuerberatung holt sie sich selbst.
- Bluetooth-Bondrucker — Epson TM-P20II, Android und iOS, auf Wunsch druckt jeder Kassenbon automatisch.
- Eigenes Logo — auf Beleg-PDF und Beleg-Seite.
- Beleg parken — offen lassen und später weiterführen.
- Pfand — am Artikel hinterlegt, bei der Ausgabe mitgebucht, bei der Rücknahme ausgezahlt.
- Lagerbestand — zählt bei jedem Verkauf mit, Mail beim Meldebestand.
- Offline kassieren — Barverkauf bis zu 48 Stunden ohne Internet; ein Ausfall der TSE wird in der Fassung für Deutschland protokolliert, wie es die KassenSichV verlangt.
- 16 Sprachen — jede Person im Team stellt die App auf ihre eigene um.
Kasse und TSE auf der Berghütte
In Deutschland gibt es keine Pflicht zur elektronischen Kasse. Eine Berghütte darf mit einer offenen Ladenkasse arbeiten, also mit Geldkassette und täglichem Kassenbericht, unabhängig vom Umsatz. Sobald du elektronisch kassierst, egal ob mit Registrierkasse oder App auf dem Handy, muss die Kasse nach § 146a AO und der KassenSichV mit einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) laufen. Mehr dazu im Ratgeber zur TSE-Pflicht.
Mit einer elektronischen Kasse gilt die Belegausgabepflicht nach § 146a Abs. 2 AO: Zu jedem Verkauf entsteht ein Bon, den du dem Gast anbietest, auf Papier oder elektronisch per QR-Code. Mitnehmen muss ihn niemand. Eine Befreiung ist auf Antrag möglich, wenn du an viele unbekannte Personen verkaufst, wird aber selten gewährt. Welche Angaben auf den Bon gehören, steht im Ratgeber zur Belegausgabepflicht.
Jede elektronische Kasse meldest du dem Finanzamt über Mein ELSTER, innerhalb eines Monats nach der Anschaffung, und ebenso, wenn du sie außer Betrieb nimmst. Gemeldet wird je Betriebsstätte, also auch für die Hütte oben, immer mit allen Kassen. Wie das geht, zeigt der Ratgeber zur Kassenmeldung.
Bei der Kassen-Nachschau nach § 146b AO steht der Prüfer unangekündigt vor der Tür, auch auf 1.800 Metern, und verlangt den DSFinV-K-Export und den TSE-Export. Die Daten sind zehn Jahre aufzubewahren. Eine Kasse ohne TSE oder eine falsch genutzte TSE kann ein Bußgeld bis 25.000 € nach § 379 AO kosten, dazu droht die Schätzung der Umsätze.
Für die Hütte besonders wichtig: Speisen und Getränke vor Ort laufen mit 19 %, die Übernachtung mit 7 % Umsatzsteuer. Fällt die Verbindung zur Cloud-TSE aus, darfst du weiter kassieren, musst den Ausfall aber dokumentieren und die Bons kennzeichnen. In der Fassung für Deutschland ist vorgesehen, dass Vono das von selbst erledigt und die Kassenmeldung mit den nötigen Angaben vorbereitet. Was bei deiner Hütte gilt, klärst du mit deiner Steuerberatung.
Fragen aus deiner Branche.
Brauche ich auf der Berghütte eine elektronische Kasse?
Funktioniert Vono ohne Strom und Netz?
Was ist, wenn die Hütte tagelang keinen Empfang hat?
Geht Kartenzahlung auf der Hütte?
Kann ich Übernachtungen über Vono kassieren?
Was mache ich mit der Kasse im Winter?
Kann ich mit Vono Gutscheine verkaufen?
Wie buche ich Pfand?
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